Die Pilgerfahrt des Pfarrverbandes startete am Samstag, 15.02.2025, um 04.00 Uhr beim Gasthof Viertler mit dem Zustieg der ersten Pilger und Pilgerinnen. Über Mautern mit der Haltezeit 4.10 Uhr und 04.20 Uhr in Kammern war die Reisegemeinschaft komplett. In Mautern stieg der Reiseleiter und Pfarrer P. Egon zu.
Im Verlauf des Tages wurde Loreto erreicht, der Ort, an dem laut Tradition das von Engeln herbeigebrachte Haus Mariens verortet wird. Dort wurde die erste Messe zelebriert und fürstlich gespeist.
Am Sonntag, 16.02., ging es nach Manoppello zum dortigen heiligen Tuch; nach einem üppigen Mahl ging es weiter Richtung Rom zur Hl. Messe bei der Kapelle Quo vadis (Frage des Petrus an Jesus, als er Rom verlassen wollte: Wohin gehst du?).
Frisch gestärkt, am Montag, 17.02., ging es munter weiter mit Besuchen in den Basiliken St. Peter, St. Sebastian, St. Paul vor den Mauern und den Domitilla-Katakomben. Nun geistlich gut gestärkt, ging es am darauffolgenden Tag zur Basilika S. Giovanni in Laterano und zur Kirche S. Croce in Gersualemme und S,Maria Maggiore.
Der fünfte Tag und damit bereits der 19.02. startete mit der Hl. Messe in der Kapelle der Schweizer Garde. Die Audienz mit Papst Franziskus ist aufgrund seiner schweren Erkrankung leider ausgefallen. Nach einem Extra-Gebet für den Hl. Vater haben wir die Stadt Rom erkundet.
Am 20.02. ging es zu den benediktinschen Ursprüngen, mit Ausflügen nach Subiaco, dem ersten Kloster, das Benedikt gegründet haben soll und nach Monte Cassino. In diesem Kloster hat Benedikt um das Jahr 529 n. Chr. – gleichzeitig mit der Schließung der platonischen Akademie – seine Regula Benedicti (Lebensregel der Benediktiner; Regel nach der auch die Mönche in Admont leben) geschrieben. Nach diesem Ausflug zu den Wurzeln des heutigen Mönchtums wurde am 7. Tag, und damit dem Freitag, das antike Rom mit seinen geschichtlichen Facetten vertieft.
Danach musste Abschied genommen werden von der Ewigen Stadt, hin nach Padua. Dort wurde feierlich die Abschlussmesse in der Basilika des Hl. Antonius gefeiert und nach einer individuellen Stärkung folgte die Heimreise. Die Fahrgemeinschaft umfasste 41 Personen aus den Pfarren des Liesingtales, wie ebenso Freunden des Pfarrverbandes, die als gern gesehene „Gäste“ in die Gemeinschaft dieser Pilgerfahrt aufgenommen wurden.
Wem die kulinarischen Genüsse zu kurz gekommen sein sollten: keine Sorge, auch dafür war gesorgt, denn es war eine wahrlich katholische Wallfahrt für Geist, Seele und Sinne. Möge die Hoffnung und Freude im Glauben in allen Pilgern und Pilgerinnen gewachsen, gestärkt und zum Blühen gebracht worden sein.